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Weihnachten + Silvester 2000 auf Lanzarote

Schon im Juli/August 2000 kam die Idee auf, daß man doch mal Weihnachten und Silvester außerhalb des Rummels im Erzgebirge feiern könnte. Da Lanzarote noch nicht besucht wurde, war schnell klar, welche Insel es sein sollte. Nun fehlte nur noch das Hotel. 4 Sterne war in dieser Zeit entschieden zu teuer, also wurde die 3 Sterne-Anlage "Los Zocos" in Costa Teguise ausgewählt:

Das ist der Eingang zur hoteleigenen Clubdisko. Im Hotel beträgt der Anteil der Engländer mindestens 80% und die Disko gleicht manchmal eher einem Kinderspielplatz als einer Disko oder Nachtbar.

Die Zimmer waren recht geräumig und auf dem Balkon war viel Platz. Das ist die Aussicht von unserem Balkon. Im Vordergrund sieht man die Poolbar und einen der zwei Pools. Alles ist recht weitläufig und es war immer genügend Platz vorhanden. Hinter dem Pool befindet sich das Restaurant "El Rio" (mit der Pyramide auf dem Dach). Dort gibt es das Frühstück und Abendessen, was soweit in Ordnung war. Links das Gebäude mit den Spitzen ist das Restaurant "El Boulevard", wo man das Mittagessen einnehmen kann. Rechts daneben befindet sich die Disko "Aquamarin". Im Hintergrund ist das Hotel "Melia Salinas", was angeblich zu den 10 schönsten Hotels weltweit zählt. Dahinter und links und rechts daneben befindet sich der Strand.

Nach einigen Metern Fußweg vom Hotel aus erreicht man den Strand "Playa de las Chucharas":

Das Bild zeigt den Strand bei Ebbe. Im vorderen Teil kommt man da durch die Steine nur schlecht ins Wasser. Weiter hinten ist das aber auch bei Ebbe kein Problem. Es lohnt sich die Schnorchelausrüstung mitzunehmen. Wenn man ein Stück rausschwimmt und das Wasser wegen der Brandung nicht zu aufgewühlt ist, kann man schon einiges sehen.

Man kann von hier aus am Strand bis fast nach Arrecive laufen, oder aber man mietet sich ein Auto und erkundet die Insel auf eigene Faust:

Das bin ich vor unserem Corsa, den wir für 17.000 Peseten (ca. 200 DM) bei einem örtlichen Vermieter sieben Tage gemietet haben. Auf der Insel ist relativ wenig Verkehr. Nur in Arrecive ist zu bestimmten Zeiten etwas mehr los. Wer sich das ersparen will, kann die Stadt aber über die Umgehungsstraße (Circumvialation ist ausgeschildert - ich dachte erst das wäre ein Ort :-) umfahren. Fährt man aber direkt am Ufer lang, braucht man kaum länger und sieht ein wenig von der Gegend als erstes kommt man am Kraftwerk und der Meerwasserentsalzungsanlage vorbei.  In der nächsten Bucht liegt ein Schiffswrack und dann kommt man am "Puerto de los Mármoles" vorbei, an dem sowohl die Kreuzfahrtschiffe als auch die Versorgungsschiffe anlegen. Nach dem Hafen hält man sich links, um nicht mitten in der Stadt zu landen. Linker Hand sieht man zwei Dämme zu einer kleinen Insel. Auf dem zweiten kommt man zum "Castillo de San Gabriel", vor dem sich ein Parkplatz befindet. Der Parkplatzwächter sieht aus wie Fidel Castro in Fantasieuniform und sagt "Jeder gibt was er will". Mit 100 Peseten schienen seine Forderungen befriedigt zu sein. 

Über einen der Dämme ist man in wenigen Minuten im Stadtzentrum an der weihnachtlich geschmückten Einkaufsstraße, in der es allerlei Geschäfte und Kneipen gibt:

Zur Weihnachtszeit ist natürlich alles geschmückt. Erst am Abend erfüllt sich die Straße richtig mit Leben und wird weihnachtlich beleuchtet. 

Zurück im Auto darf man am Ende des Dammes nicht links abbiegen, sondern fährt nach rechts und wendet am nächsten Kreisverkehr. Vorbei an dem ausgebrannten Hotel, was das einzige Hochhaus in Arrecife ist, erreicht man am Cabildo (der Inselregierung) vorbei die Autobahn.

Die erste Abfahrt ist die besagte Umgehungsstraße und über die zweite erreicht man die Playa Honda, den Stadtstrand, der direkt an der Landebahn liegt, aber keinen schlechten Eindruck machte. Wer sich günstig mit Lebensmitteln oder anderem Krimskrams versorgen will, erreicht über die gleiche Ausfahrt das Einkaufszentrum "Deiland", was sich natürlich auch weihnachtlich gab und in dem auch ein Krippenspiel ausgestellt war:

Die Tiefgarage (Einfahrt auf der Rückseite) kann man kostenlos nutzen. Wieder auf der Autobahn kommt man am Flughafen vorbei nach Yaiza. Fährt man nicht die Umgehungsstraße, sieht man einen interessanten malerischen Ort und in der Weihnachtszeit eine besondere Überraschung:

Ein Krippenspiel mit echtem Wasser, Kakteen und echten Pflanzen für die Bauern und natürlich neben einem Strand eine Saline:

Weiter auf unserem Weg Richtung Süden fahren wir ein Stückchen zurück, um nach Femés zu kommen. Von dort hat man von 361 Höhenmetern eine Aussicht über den ganzen Südteil der Insel bis nach Fuerteventura:

 

Bei dieser Aussicht habe ich mein Weihnachtsmahl mit sommerlichen Temperaturen genossen. Das Essen war sehr reichlich und gut. Auf dem Dorfplatz gibt es neben der Palme natürlich einen, wenn auch künstlichen,  Weihnachtsbaum...

Weiter Richtung Süden kommt man nach Playa Blanca. Komischerweise führen hier zwei parallele Straßen, die am gleichen Kreisverkehr losgehen. Hier war wohl irgendwie Geld übrig. Der Verkehr würde bestimmt problemlos auf einer Straße Platz finden. Über eine Piste kommt man zur Playa El Papagayo und weiteren Stränden. Angeblich muß man 500 Peseten Wegezoll zahlen, am 25.12. war das Kassenhaus auf jeden Fall unbesetzt. Mit den meisten Mietwagen darf man zwar nicht auf Pisten fahren und im Schadenfall bezahlt man alles selbst. Trotzdem war recht viel Betrieb auf der Piste und an den Stränden:

Die Doppelstraße zurück kann man an einer Kombination aus zwei Kreisverkehren und mehreren Straßenverschlingungen auf die Straße nach El Golfo abbiegen. Zuerst sieht man links die Salinas de Janubio:

Eine recht große Anlage, die wohl bis vor kurzem in Betrieb war und erhalten werden soll. Weiter geht es an der Küste entlang zu den Los Hervideros:

Hier ist die Lava ins Meer geflossen und es haben sich Buchten gebildet, in denen die Brandung mit viel Getöse eindrucksvoll anrollt.

Weiter Richtung Norden kommt man zur grünen Lagune von El Golfo:

Das grüne Wasser und die Felsen verbreiten eine etwas eigenartige Stimmung. Weiter zurück über Yaiza kommt man zu den Montanas del Fuego o de Timanfaya, den Feuerbergen benannt nach dem Ort, der hier unter der Lava begraben ist. Bevor man die Vulkantour mitmacht, sollte man sich erstmal im Besucherzentrum drei Kilometer weiter nördlich mit dem Vulkanismus und der Geschichte vertraut machen:

 Der Eintritt ist kostenlos und es gibt einiges zu sehen. Im Keller wird akustisch und optisch ein Vulkanausbruch simuliert. Zurück zur Ruta de los Volcanos muß man an der Kasse 1.000 Peseten pro Person bezahlen und fährt mit dem Auto zum Besucherparkplatz:

Hier kann man das Auto abstellen und in einen der Busse einsteigen. Durch die Vulkanberge darf man nur mit den Bussen und nicht zu Fuß oder mit dem Auto. Über Lautsprecher bekommt man Informationen zur Landschaft und zu den Ausbrüchen. Wenn man sich im Bus auf die rechte Seite (in Fahrtrichtung gesehen) setzt, sieht man mehr: Alle "Sehenswürdigkeiten" bis auf eine befinden sich rechts. Man sieht verschiedene Lavafelder und Vulkankegel.

Oder kommt an Ausbruchsstellen wie diesem Hornito vorbei:

Auf jeden Fall ein beeindruckendes Erlebnis, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Zurück am Parkplatz kann man bewundern, wie sich Büsche Aufgrund der Erdwärme entzünden oder Wasser verdampft, welches in 10 Meter tiefe Röhren geschüttet wird:

Im Restaurant "El Diablo" wird auf einem mit Erdwärme betriebenem Grill alles Mögliche gebraten:

Von hier aus sollte man das Weinanbaugebiet "La Geria" mal durchfahren haben. In kleinen Kesseln (Zocos) aus Steinen wächst windgeschützt der Wein auf. An der nordwestlich gelegenen Playa de Famara tümmeln sich die Surfer und die Radfahrer aus dem nahen Sporthotel La Santa. Am Strand ist es sehr windig und es gibt eine hohe Brandung. Zum baden eher nicht geeignet. Weiter kommt man über Teguise, Los Valles und an einigen Aussichtspunkten vorbei nach Haria:

Der Ort ist von vielen Palmen umgeben und macht einen urigen Eindruck. Weiter Richtung Norden kann man einen "Tropical-Park" mit allerlei Vögeln und Getier bewundern, der aber seinen Eintritt nicht ganz wert war. Weiter Richtung Norden kann man kurz vor dem Mirador del Rio die Aussicht auf die Insel La Graciosa und die alten Salinen genießen und die 400 Peseten Eintritt für den Mirador sparen

Weiter über Ye und Orzola (IMHO gottverlassene Nester) kommt man an ein paar schönen aber kleinen Stränden vorbei zu den Höhlen Cueva de los Verdes:

und Jameos del Agua:

Beide sind durch abfließende Lava entstanden, gehören zum gleichen Lavatunnel und kosten jeweils 1.000 Peseten Eintritt. Bei ersterer ist die Führung relativ lange und interessant. Am Ende der Führung gibt es einen interessanten Effekt, der hier auch nicht verraten wird. Bei zweiterer hat der Inselkünstler Manrique (wie an vielen anderen Stellen auch) seine Hand angelegt. Neben einem schönen Pool mit Palmen kann man verschiedene Kunstwerke eine Ausstellung über Vulkanologie sowie in der Höhle kleine weiße Krebse bewundern.

Weiter Richtung Süden kommt man nach Guatiza und kann den Jardin de Cactus für 1.000 Peseten besuchen. Auch dieser wurde von Manrique gestaltet und ist leicht durch den übergroßen Stahlkaktus am Eingang zu finden (oben rechts im Bild):

Der ganze Ort ist von Feldern mit Feigenkakteen umgeben. Im Garten selber finden sich recht imposante Exemplare:

Zu guter letzt fahren wir noch nach Tahiche, wo wir das Wohnhaus Cesar Manriques ebenfalls für 1.000 Peseten ansehen. Am Eingang begrüßt uns ein Windspiel, wie es auf der Insel einige, vorzugsweise in Kreisverkehren, gibt:

Das Wohnhaus wurde von Manrique in natürlich entstandene Lavablasen integriert und beherbergt heute die Fundacion Cesar Manrique, die sich privat finanziert und die Kultur fördert.

Auf Lanzarote gab es viel zu sehen und die Ruhe an vielen Stellen, war nach dem Mallorca-Rummel vom Sommer eine schöne Abwechslung. In unserem Hotel waren fast nur Engländer. Nicht das ich unbedingt was gegen die hätte, obwohl einige Umgangsweisen doch etwas seltsam sind, aber ab und zu hätte ich mich doch gerne auch mal mit ein paar Deutschen über das Erlebte unterhalten. Man kann natürlich noch viel mehr machen. Fahrradfahren fiel diesmal aus, weil ich fast den ganzen Urlaub erkältet war. Dafür war ich bei ruhiger See am Strand in Costa Teguise schnorcheln und war erstaunt, wie viele Fische es dort gibt. Ein paar Meter vom Strand weg kann man schon richtige Schwärme beobachten.

In Costa Teguise führen viele Straßen ins Leere. Das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben, weil für die ganzen Kanaren ein Baustopp vom Jahr 2001 ab verhängt wurde. Dies erklärt auch die Bautätigkeit der letzten Jahre auf Fuerteventura und Gran Canaria.

Nach Lanzarote würde ich bestimmt wieder mal fahren, wenn es nicht noch so viele andere Inseln und Gegenden zu erkunden gäbe...

 

 

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