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Mallorca im Juni 2000

Im Juni 2000 gings mal wieder los: Mallorca - da wollte man schon immer mal hin, sozusagen um mitreden zu können. Schon auf dem Flughafen erkennt man die Dimensionen des hiesigen Tourismus. Man rennt sich regelrecht die Hacken ab. Ist man dann nach endlosen Gängen, die aber mit Laufbändern ausgerüstet sind, endlich an den Kofferbändern angekommen, muß man nicht mehr lange warten. Die Menge der Transferbusse hat mich beeindruckt. Sowas hatte ich noch auf keiner Insel gesehen. Auf dem Bild sieht man nur die Hälfte des Parkplatzes...

Nach reichlich einer Stunde Fahrt sind wir aber dann in Cala Rajada (Cala Ratjada) angegekommen:

Unser Hotel "Iberostar Carolina" im Ortsteil "Font de sa Cala" entsprach unseren Vorstellungen: Es liegt direkt am Strand (nur wenige Treppen), ist sher sauber, das Personal war freundlich und das Essen hat auch super geschmeckt. Wir hatten "All Inclusive" gebucht - man muß die ganze Zeit ein Plastikbändchen tragen - irgendwie nervig. Die Getränkeversorgung war auch in Ordnung. Ab 10.00 Uhr bekommt man am Pool alle Getränke. Mittagessen kann man wahlweise am Pool oder im Speisesaal mit Blick auf den Strand einnehmen. Am Abend gibt es dann am Foyer eine Bar mit einer kleinen Terasse zur Straße oder man geht eine Ebene tiefer, wo sich neben der Bar auch die Bühne für die Shows befindet. Nach der obligatorischen "Snoopy-Disco" gibts dann jeden Abend was zu sehen: Flamenco (das darf wohl nie fehlen), Musicals (Starlight-Express und Greace) sowie verschiedene Shows, die vom Animationsteam wirklich gut gestaltet wurden. Die Barkeeper waren auch super freundlich und schnell. Ein 1000er wirkt natürlich noch ein wenig beschleunigend...

Die Zimmer im Hotel sind allerdings etwas klein. Das liegt wohl daran, daß das Hotel schon in den 60er Jahren gebaut wurde. Auf dem Balkon hat gerade ein Tisch und zwei Stühle Platz. Auch am Pool ist es extrem eng und die Liegenbesetzer sind schon sehr früh am Morgen aktiv. Das störte mich aber weniger, weil ich ja eh den Strand bevorzuge...

Der Strand vorm Hotel ist nicht besonders groß. Entsprechend ist auch das Gedränge an der Wasserkante. Fuerteverwöhnte kommen sich hier erstmal etwas eingeengt vor ;-). Will man aber etwas Ruhe haben, kann man sich etwas weiter nach hinten begeben, wo allemal ausreichend Platz war. Das Wasser ist schön klar, so daß es sich lohnt, eine Taucherbrille mitzunehmen und etwas weiter draußen die Fische zu beobachten.

Vom Hotel aus kann man Cala Ratjada entweder zu Fuß (3km), mit dem Bus oder so einer Touristenbahn erreichen. Man kann auch mit dem Fahrrad fahren. Wir hatten ursprünglich auch vor, ein paar Runden Mountainbike zu fahren. Der Verleih an der Cala de sa Font heißt "Oli's Fahrradsalon" und hat aber leider keine vernünftigen Bikes. Mit einem Rad a la "Opas Drahtesel mit Nabenschaltung" rumzufahren hatten wir keine Lust. In Cala Ratjada haben wir allerdings ein paar Verleiher mit guten Bikes gesehen.

Am Strand "Son Moll" geht es eher lebhaft zu und es ist sehr voll und laut. Bei den Wellen auf dem Bild war schon die rote Fahne gehißt (Badeverbot). Wer Atlantikwellen gewöhnt ist kann da nur lachen - allerdings scheint mir die Vorsichtsmaßnahme aufgrund der vielen Ballermänner angebracht zu sein.

Geht man auf der Promenade weiter, kommt man nach wenigen Schritten am "Café Son Moll" vorbei. Hier kann man gemütlich seinen Kaffe trinken und ein Stück sächsischen Kuchen dazu essen oder einen Imbis einnehmen. Bärenfelser werden natürlich Bekannte hier treffen...

Noch ein paar Meter weiter kommt man schließlich an dem kleinen Hafen von Cala Ratjda an.

Will man nun aber einen schönen Strand besuchen, wo man in Ruhe die Sonne genießen kann und schön viel Platz hat, muß man erstmal einen beschwerlichen Weg durch eine eher karge Landschaft auf sich nehmen. Man fährt Richtung Arta und biegt an der Tankstelle Richtung "Cala Torta" ab:

Die Landschaft ist irgendwie sehr wild und die Straße hat viele Löcher. Die Bäume sehen so komisch aus, weil es vor zwei Jahren dort gebrannt hat.

Man kommt nach etwa 10km an einen verwilderten Kreisverkehr und biegt nicht zur "Bar Cala Torta" ab. Dieser Weg ist noch schlechter und der Strand ist mehr bevölkert. Fährt man geradeaus, kommt man hier an und muß nur die Ruhe und den Strand + Meer genießen:

Ursprünglich sollten hier wohl mal Hotels gebaut werden, aber dann war Gott sei Dank vorzeitig das Geld alle. Sonntags ist etwas mehr los, weil dann einige Einheimische hier sind.

Fährt man weiter Richtung Norden,

kommt man vorbei an der Bucht von Alcudia (jede Menge Hotels) bis zur Nordostspitze Mallorcas, dem Cap de Formentor. Nach einer recht interessanten Fahrt erreicht man das Cap mit dem Leuchtturm (die sehen irgendwie auch überall gleich aus). Die Landschaft ist jedoch recht schön und imposant:

und die Fahrt auch:

Fährt man dann weiter Richtung Süden, kommt man auf einer kurvenreichen Straße vorbei am Kloster LLuc (viele Touristenbusse - das haben wir uns gespart). Bis zur Abfahrt nach "Sa Calobra". Hier sollte man schon allein wegen der Fahrt zu dieser Bucht mal abbiegen, obwohl hier auch jeden Tag Unmassen Touristen durchgeschleust werden:

Der sogenannte Schlipsknoten

Das ist schon fast wie in den Alpen. Hier fehlt die Servolenkung ein wenig.

Kommt dann auch noch ein Bus entgegen, wird es besonders an dieser Stelle sehr eng und man muß ein paar Meter zurücksetzen.

Fährt man weiter Richtung Süden, kommt man am Stausee "Gorg Blau" vorbei. Selbst im Frühjahr ist nicht sehr viel Wasser drinn.

Das wird dann in den Stausee "Cuber" gepumpt, von wo aus dann Palma mit Wasser versorgt wird, wie man hier sehen kann.

Zum Thema Wasser: Überall wird man aufgefordert zu sparen. Für uns ist das eigentlich auch so klar - zu Hause ist das Wasser auch nicht umsonst. Ich habe gelesen, daß der Tourismus nur 10% des Wassers von Mallorca verbraucht (70% Landwirtschaft und 20%Einheimische und Industrie). Im Hotel wird die Terasse auch mit dem Schlauch gereinigt. Das gleiche habe ich auch vor der Höhle von Arta beobachtet. Auf die Idee würde bei uns keiner kommen: man würde den Besen nehmen. Man sollte sich darüber also nicht zu viele Gedanken machen.

Von Sa Calobra aus kommt man durch diesen Tunnel. Man muß direkt nach dem Tunnel links abbiegen, wenn man die Staumauer von Gorg Blau sehen will. Ein Auto mit offenem Dach bekommt man relativ preiswert an jeder Ecke gemietet.

Weiter über die Gebirgsstraße und durch noch einen Tunnel kommt man dann schließlich nach Soller:

Eine historische Stadt, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Mit der Straßenbahn kann man von Soller zum Port de Soller fahren. Soller erreicht man entweder über die Straße oder mit der historischen Bahn von Palma aus:

Fährt man dann von Soller weiter Richtung Palma, kann man durch den mautpflichtigen Tunnel fahren, oder man genießt die viel schönere Paßstraße. Biegt man nach dem Paß Richtung Bunyola, Orient und Alaro ab, sieht man eine sehr schöne ursprüngliche Landschaft mit urigen Ortschaften. Man sollte vorsichtig fahren: Auf der recht schmalen Straße sind besonders am Wocheende viele Radfahrer (Neid ;-) unterwegs.

Auf der Insel gibt es mehrere Tropfsteinhöhlen. Die berühmtesten sind die "Cuevas del Drach" (Drachenhöhlen). Hier gibts Massentourismus pur - nicht mein Fall. Die Höhle ist sehr schön, allerdings ist alles verboten: fotografieren, filmen usw. und man wird für 1.100 Peseten regelrecht durch die Höhle gejagt. Der Betrieb erinnerte mich irgendwie an die Moskauer Metro.

Besser gefallen haben mir da die "Cuevas de Arta" (Höhlen von Arta) ganz in der Nähe unseres Hotels:

Der Eintritt kostet zwar 100 Peseten mehr, aber man kann alles in Ruhe ansehen und "fotografieren ist bei und selbstverständlich erlaubt" hat die Führung gesagt. Unsere Gruppe war mit 20 Leuten angenehm klein und die Höhle hat mir wirklich super gefallen.

Beide Höhlen haben täglich ab 10.00 Uhr geöffnet.

Zuletzt waren wir noch im Süden: El Arenal - ich habs mal gesehen. Ist mir zu voll und am Ballermann 6 konnte ich auch nichts besonderes erkennen, außer ein paar Ballermännern. Aber die gibts ja auf jeder Insel: El Arenal, Playa de las Americas, Los Cristianos, Playa del Ingles, Playa d'en Bossa - die Bilder gleichen sich.

Im Süden gibts neben ewig langen Straßen noch die Salinen zu sehen - auch eher nicht so sehenswert. Einzig interessant - ein Fototeam, daß in den Salzbergen Aufnahmen mit Wintermode machte - das arme Mädchen...

Dort soll es auch noch einen schönen Strand geben. Wir wollten eigentlich nur kurz baden, man muß aber ordentlich Parkgebühren bezahlen. Da haben wir uns das geschenkt.

Drei Tage war das Wetter leider nicht so besonders, wie hier am Leuchtturm von Cala Ratjada:

Insgesamt hat es mir auf Mallorca gefallen. Das Hotel war super. Irgendwie ist es mir hier aber doch zu voll und die Landschaft ist auch nicht so doll, wenn man z.B. vorher in Teneriffa war. Die wirklichen Sehenswürdigkeiten sind weit verteilt und oft sehr überlaufen. Eventuell würde ich im Frühling mal ne Woche zum Radfahren wiederkommen.

 

 

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