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| Russland: Moskau und St. Petersburg im September 2005 Teil2: Moskau 2/2 Hier habe ich gewohnt, im "Gastinzia Warszawa" (Hotel Warschau). Direkt im Haus ist die U-Bahn-Station "Oktjabrskaja". Im Vordergrund ist der Prospekt-Lenin, auf dem Tag und Nacht ein unbeschreiblicher Verkehr mit entsprechender Lärmentwicklung herrscht... Fährt man weiter aus der Stadt raus, kommen zu den PKWs noch Unmengen LKWs, die im Zentrum nicht fahren dürfen. Die Luftverschmutzung ist entsprechend und für uns kaum vorstellbar. Ein Ausflug führt und in das frühere "Sagorsk", welches heute Sergijew Possad heißt und das geistliche Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche ist. im Dreifaltigkeits-Sergius-Kloster Auch hier sieht es recht ordentlich aus: Hauptstraße in Sergijew Possad Zurück von unserem Ausflug haben wir die ehemalige Allunionsausstellung besucht. Die Gebäude sind alle noch vorhanden, dienen aber nicht mehr dem ursprünglichen Zweck, man kann aber noch die ursprüngliche Stimmung auf dem Gelände erahnen. Die Weltraumausstellung ist leider nicht mehr vorhanden, nur noch die Rakete hinten links steht. Das Denkmal mit der startenden Rakete ist noch vorhanden - wird in Moskau gern als "Traum des Impotenten bezeichnet..." Ansonsten ist das Gelände sehr gepflegt. Es gibt sogar einen Verleih für Inline-Skates. Die gerade dort stattfindende Blumenausstellung widmete sich auch dem Thema 60 Jahre... Genauso wie das Ehrenmal im neuen Park Popedi (auf deutsch: Siegespark) In der riesigen Säule sind verschiedene Kampfszenen und die Namen der Heldenstädte verewigt. Der Park ist glaube noch eine Nummer pompöser und größer als die, die sich bisher dem Thema windmen. Im Friedhof am Neuen Jungfrauenkloster kann man die Gräber verschiedener berühmter Persönlichkeiten besuchen, die nicht direkt an die Kreml-Mauer durften, wie Nikita Chruschtschow German Titov Natalia Breschneva Die Frau von Stalin und viele mehr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. In Moskau kommt man am besten mit der Metro voran. Eine 10er Karte kostet 105,00 Rubel. Damit kann man 10 mal in die U-Bahn. Ist man einmal drinn, kann man solange fahren und umsteigen wie man will, bis zum Betriebsschluß 1.00 Uhr. Wie auf dem obigen Plan ersichtlich, ist das Netz recht umfangreich. Wenn man sich vorher etwas orientiert ist das sicher kein Fehler. Die Pläne hängen aber in jeder Station und auch jedem Wagen.
Teilweise geht es auf Rolltreppen sehr tief herunter. Die Eingänge und die Züge sind mit Werbung voll und zusätzlich wird noch Werbung über Lautsprecher übertragen. Die Stationen selber hat man davon verschont. Sie sind teilweise noch immer sehr schön, aber an einigen Stellen etwas renovierungsbedürftig. Je nach Tageszeit und Station kann es recht voll sein. Auch an den Zügen und der Technik scheint sich in den letzten 15 Jahren nichts geändert zu haben. Sie sind zwar schnell - in Spitzenzeiten fahren die Züge im 50-Sekunden-Takt, es schaukelt aber auch gewaltig und ist für uns ganz schön laut. Dies ist die Metrostation Komsomalskaja, direkt neben dem Leningrader Bahnhof (der auch 2005 noch so heißt. Von hier aus geht es erstmal weiter zu einem Tagesausflug nach St. Petersburg: weiter zum Tagesausflug nach St. Petersburg
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