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Club Aquamarine Kemer-Beldibi Türkei im Juni 2001

Tja, was soll ich sagen? Ende Mai Anfang Juni 2001 war es nach endlosen Winterwochen wieder einmal so weit. Gebucht hatten wir schon im Winter. Bereits damals waren viele Flüge ausgebucht, zumal ich gerne Feiertage mitnehmen und von Wochenende zu Wochenende fliegen wollte. Bei Öger-Tours gab es dann doch noch entsprechende Flüge. Das Hotel Club Aquamarine machte einen schönen Eindruck: Strandlage, schön im Grünen, kein Betonbunker. Der Hinflug mit Sun Express war in Ordnung. Eine Boing 737 mit Ledersitzen - habe ich noch nie erlebt. Gefehlt hat allerdings das Informationssystem. Ist immer irgendwie blöd, wenn man nicht weiß wo man ist. Zurück war eine Maschine kaputt und wir sind mit Turkish-Airlines geflogen. Die Raucher hatten ein kleines Problem: Im Flugzeug gab es keine Raucherplätze und Zigaretten oder Alkohol wurde auch nicht verkauft ;-) Ich fand den Flug aber voll in Ordnung.

Im Hotel war es sehr gepflegt. Die Wohnhäuser sind zweistöckig und befinden sich zwischen Pinien in einer gepflegten, ruhigen Gartenanlage.

Das ist der Eingang zu unserem Wohnhaus.

Und so sieht es von hinten aus. Etwas komisch ist, daß die Zimmer keinen Balkon haben. Irgendwann mitten in der Nacht geht die Bewässerungsanlage für den Rasen an. Da es ansonsten sehr ruhig ist habe ich das manchmal nachts gehört.

Zum Strand hin kommt man an der Rezeption und dem Restaurant vorbei zu den zwei Pools und dem Amphietheater. Die Pools machten einen gepflegten Eindruck. Ich war schon Jahre in keinem Pool mehr - wozu auch, wenn ich ans Meer fahre? Hier gab es aber zwei Gründe: der erste waren die Wasserrutschen, zum zweiten komme ich weiter unten. Am Strand war es immer sehr sauber und aufgeräumt und auch relativ ruhig, wie man auf dem Bild sieht, was zur Mittagszeit aufgenommen wurde. 

Der Strand selber besteht aus Sand, im Wasser sind aber runde Steine. Über den Steg kommt man problemlos ins Meer. Rechts sieht man die Gaststätte und im Hintergrund die Berge des Taurus. Die Berge im Hintergrund ergeben eine sehr schöne Kulisse. In der Nähe gibt es eine schöne Gebirgsschlucht mit See und Wasserfall, die man erwandern (20 km hin und zurück) kann.

Das ist der strandfernere Pool mit der Poolbar im Hintergrund, wo man immer eine Erfrischung bekommt. Dank all inclusive kann man es sich sparen, immer Geld mit herumzuschleppen. Im Amphietheater, von dem aus das Foto gemacht wurde, gibt es jeden Abend Shows, die vom Animationsteam gestaltet werden.  Man kann am Tag an allen möglichen sportlichen Aktivitäten teilnehmen, 15 min kostenlos im Internet surfen, in die türkische Sauna oder in den Fitnessraum gehen. Die Animation war nicht aufdringlich und recht niveauvoll.

Mit dem Auto haben wir diesmal etwas weniger unternommen. Ein Grund war die Wärme, ein anderer kommt weiter unten. Trotzdem haben wir einiges gesehen. Dies ist der Weg zur Chimäre - dem feuerspeienden Ungeheuer aus der Frühzeit.

Nicht nur das man den schlechten Weg fahren muß, die letzten 1,5km geht es diesen Pfad bergauf, was bei der Wärme schon eine kleine Herausforderung ist.

Oben angekommen findet man eine Felsplatte vor, die verschiedene Spalten hat, aus denen seit der Frühzeit Erdgas strömt, welches abfackelt. Die Seefahrer haben die Flammen bei Nacht gesehen und gedacht es handele sich um ein feuerspeiendes Ungeheuer. Oben bekommt man für 50 Pfennig den allgegenwärtigen Apfeltee zubereitet und kann Erfrischungsgetränke kaufen.

Ein Stück weiter haben wir die Ruinen der antiken Stadt Olympos besucht. Die Ruinen sind teilweise sehr zugewachsen. Trotzdem erhält man einen interessanten Eindruck von der Stadt. An der Mündung des Flusses befindet sich ein Kiesstrand. Hier ankern auch die Motorsegler, die Touristen herbringen. Der Eintritt kam mir mit DM 20,00 für Auto und zwei Personen etwas hoch vor.

Zurück zum Hotel: hier gab es noch etwas für mich wichtiges  - eine Tauchbasis mit Tauchschule, an der Selim schon fleißig Flaschen füllt:

Die Basis wird von Tauchsport Heinz betrieben. Weitere Infos und Preise findet man auf der entsprechenden Homepage.

So sieht es aus, wenn die Tauchschüler vor dem Abtauchen von Nicole, die die Basis leitet und auch die Ausbildung durchführt, letzte Anweisungen erhalten. Bevor es mit dem Tauchkurs losging, bin ich zum kostenlosen Probetauchen im Pool - der zweite Grund für meine inflationären Poolbesuche in diesem Urlaub. Da ich eigentlich schon länger tauchen wollte und auch schon begeisterter Schnorchler war, stellte dies nach einer kurzen Einweisung kein Problem für mich dar. Schon nach der ersten Minute stand für mich fest, daß ich unbedingt einen Tauchschein machen muß.  Eigentlich schwebte mir das schon länger vor und ich hatte zu Hause auch schon entsprechende Bücher studiert, so das die Theorie kein größeres Problem darstellte. Der Inhalt wird von Nicole anschaulich und freundlich vermittelt. Wir waren in unserem Kurs zu dritt, es gab aber auch Kurse mit nur einem Teilnehmer. Die ersten Schritte werden im Pool gemacht. Der ist zwar nur zwei Meter tief, und eigentlich auch ohne Flasche problemlos zu betauchen. Aber einige Grundkenntisse, wie z.B. ausleeren der vollgelaufenen Maske unter Wasser oder die Atmung von zwei Tauchern wechselweise aus einem Gerät muß man vor dem ersten Tauchgang im Meer lernen. Der findet dann vom Strand aus statt, was in etwa so aussieht:

Die Ausrüstung wiegt einiges, was schon mal für einen Schweißausbruch sorgen kann, wenn man das Zeug zum Strand oder zum Pool schleppt. Wenn man dann im Wasser ist spielt das keine Rolle mehr. Am Strand geht die Ausbildung dann in 3-5m Tiefe weiter. Hier werden die Übungen, die man schon vom Pool her kennt, weiter vertieft. Wenn man gerade nichts zu üben hat, kann man sich in der Zwischenzeit schon ein wenig unter Wasser umsehen. Im Gegensatz zum Pool gibt es hier schon etwas mehr zu entdecken. Obwohl es im Pool auch recht lustig ist, wenn man die Poolspiele so von unten betrachtet...

Neben einigen Fischen, die ich ja schon vom Schnorcheln her kannte gab es am Strand z.B. diesen Bootsmotor, der eigentlich nicht dorthin gehört und jetzt hoffentlich schon nicht mehr dort liegt.

Nach den Strandtauchgängen und der theoretischen Prüfung ging es dann mit dem Boot auf das Meer.

Unser Kapitän Selim und der Guide Ridvan (hinten) waren immer gut drauf und für einen Spaß zu haben. Ridvan kann zwar kein deutsch, unter Wasser spielt das eh keine Rolle und wenn er zu Beginn des Tauchganges das Kommando "auftauchen" gibt, dann trägt das zur guten Stimmung bei.  Getaucht wird an Bojen vor dem Hotel, wo man schon ein paar Octopusse, Zackenbarsche, Makrelen, Bärenkrebse, Muränen und einiges mehr sehen kann, die Ridvan mit sicherem Gespür findet. Er hatte immer alle Taucher im Blick und hat sich um die noch etwas unsicheren besonders gekümmert. Die Leute, die gegen Ende des Tauchganges noch genügend Luft hatten, konnten länger unten bleiben und ihre Luft fertigtauchen. Am Anfang ist der Luftverbrauch wegen der Aufregung höher. Ich war bei den letzten Tauchgängen allerdings schon bei den Leuten, die länger unten bleiben konnten :-)

Die Mausinsel wird mit dem Boot angefahren. Im Hintergrund sieht man Antalya. Nach den ersten Bootstauchgängen auf etwa 10m Tiefe gab es dann am Strand nochmal eine praktische Prüfung nach deren bestehen man dann auch in größere Tiefen vordringen darf. Dies war z.B. an den "Drei Inseln" oder vor Kemer der Fall. Dort gibt es in knapp 30m Tiefe das Wrack eines Schiffes, der MS Paris, welche im 1. Weltkrieg versenkt wurde. Warum das Schiff MS heißt war mir nicht ganz klar, da es sich um ein Dampfschiff handelt - die eingestürzte Esse liegt auf dem Deck. Das Wrack ist in etwa 60m lang. Man kann in die Laderäume sehen. Auf dem ehemaligen Küchenfußboden liegen noch die Fliesen und die Toiletten kann man auch noch bewundern. An der Außenwand ist der Schiffsname und ein Einschußloch zu sehen.

Leider sieht man von mir nur die Flosse und im Hintergrund den Geschützturm am Bug des Schiffes.

Entsprechende Munition liegt auch noch rum - man weiß ja nie wofür die noch gut sein soll...

Wieder aufgetaucht gab es noch einen Ausflug nach Kemer. Mit dem Dolmus (Dolmusch gesprochen) fährt man relativ billig. Man kann die kleinen Busse überall anhalten. Es gibt keinen Fahrplan und bezahlt wird am Ende der Fahrt beim Fahrer.

In Kemer gibt es alle möglichen Läden (Schmuck, Klamotten und jede Menge Nippes). Am Montag ist Markt, wo es im wesentlichen das gleiche gibt. Man kann sich günstig mit Jeans, T-Shirts usw. eindecken.

Dann waren wir noch in Perge. Die Fahrt durch Antalya erfordert schon einige Konzentration des Fahrers. Verkehrsregeln scheinen hier eher so eine Art Empfehlung zu sein. Ich hatte damit kein Problem - im Gegenteil, wenn in Deutschland nicht alle so stur fahren würden, könnte man vielleicht an bestimmten Stellen auch mal bei Gegenverkehr überholen ;-) Man kann sich die Sachen natürlich auch mit einer Reisegruppe ansehen. Dafür benötigt man aber deutlich mehr Zeit und muß sich dann noch irgendwelche Teppich-, Leder- oder Schmuckfabriken ansehen. Die Infos erhält man aus dem Reiseführer und wer will schon so genau wissen, wann wo welcher Stein hingesetzt wurde... 

In Perge wollte man sogar DM 15,00 Eintritt. Das fand ich ein wenig übertrieben. Im Bild oben sieht am das Hellenistische Tor aus dem 3. Jh.v.Chr.

Die Säulen sind recht gut erhalten, wenn man bedenkt wie lange die schon hier stehen.

Das ist das Helenistische Tor von hinten mit der Hauptstraße, auf der Kinder versuchen "Souvenirs" an den Touristen zu bringen.

Das ist der Galaabend am Hotelpool. Der war an unserem letzten Abend und wurde sehr schön gestaltet. Am Ende gab es noch eine Beach-Party und um 3.30 Uhr wurden wir schon vor dem Hotel abgeholt. Das Hotel war bisher das beste in dem ich war. Die Leute waren immer freundlich und haben sich viel Mühe gegeben. Ich werde hier vermutlich nochmal hinfahren, weil es im Hinterland noch viel zu entdecken gibt und mir das Hotel super gefallen hat. Hoffentlich kann man dann auch noch mit Nicole, Selim, Ridvan und Mustafa tauchen gehen - das war wirklich angenehm und hat mir super Spaß gemacht.

 

 

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